Ernaehrung

Was sollte man zum Thema Ernaehrung bedenken?

Das Thema Hundefuetterung ist in letzter Zeit ein sehr kontrovers diskutiertes Thema.

Fertigfutter-ganz unkompliziert und alles drin?Oder doch besser Rohfuetterung von Fleisch,Knochen und pflanzlichen Bestandteilen-also B.A.R.F.?Oder Kochen fuer den Hund?Oder ein Mix aus diesen Varianten?

Fakt ist: Hunde-und auch Deutsche Doggen sind HUNDE-sind Beutegreifer/Fleischfresser.Auch wenn sie lange domestiziert sind!Gebiss und Verdauungssystem sind dementsprechend gestaltet.

Ist es also artgerecht,eine Dogge lebenslang mit eingeweichtem Trockenfutter zu ernaehren?

 Dele und Don "Tobi" werden roh gefuettert

Nachdem wir unsere Hunde eigentlich immer mit Fleisch/Knochen,Gemuese und Flocken ernaehrt hatten,kauften wir zusammen mit unserer 1.Dt.Dogge auch Trockenfutter.Da wir aber der Meinung sind,daß 70-80%Getreideanteil in der Ration nicht den natuerlichen Anspruechen eines Hundes an seine Nahrung entsprechen (von allen moeglichen sonstigen "hochwertigen"Bestandteilen ganz zu schweigen),gingen wir schnell dazu ueber,zumindest einen Teil des Fertigfutters wieder durch rohes Fleisch,Gemuese,Milchprodukte etc.zu ersetzen.Irgendwann bestand nur noch 1/3 der Tagesration aus Trockenfutter und ich faßte schließlich den Entschluß,zukuenftig komplett darauf zu verzichten.

Die Rationsgestaltung fuer unsere beiden Doggen sieht seitdem folgendermaßen aus:

Pro Woche fuettern wir 13 Mahlzeiten,mehr als einen halben Fastentag machen unsere beiden nur unter starkem Protest mit.

-5 Mahlzeiten bestehen aus Fleisch (auch Innereien wie Pansen,Blaettermagen,Herz) und Gemuese (auch Gemueseflocken)

-4 Mahlzeiten bestehen nur aus Fleisch/Innereien/Knochen

-4 Mahlzeiten bestehen aus Getreideflocken,Milchprodukten,Ei und Oel  ---Fleisch und Getreideflocken fuettern wir deswegen nicht mehr gemischt,weil Tobi zu den Hunden gehoert,die das nicht optimal vertragen (Blaehungen,weichere Kotbeschaffenheit).

Informationen zu Bedarf und geeigneten Fleisch-u.Gemuesesorten,sowie zur optimalen Rationsgestaltung-aber auch zu Erfahrungen von gestandenen Doggenzuechtern mit dieser Fuetterungsart und entsprechender Literatur,lassen sich wunderbar auf der HP des Dt.Doggenzwingers "Vom Vogtlandeck" finden!

Sicherlich macht es mehr Muehe so zu fuettern,als einen Futtersack zu oeffnen und per Meßbecher die gewuenschte Menge in den Napf zu fuellen...Wenn ich aber meine Hunde ansehe und bedenke,wie robust ihr Verdauungssystem ist und wie begeistert sie fressen,und dann noch die teilweise jahrzehntelangen,positiven Erfahrungen anderer Halter/Zuechter hoere---dann weiß ich: DIESER WEG LOHNT SICH!